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Wie kann eine Ausstellung zum Lehrraum werden?
Wie lassen sich Ausstellungen mit künstlerischen Methoden erkunden? Und wie können daraus Impulse für den eigenen Unterricht entstehen, unabhängig vom Fach?
Der Fortbildungstag Generation K Kultur–trifft Schule lädt Lehrkräfte aller Schulformen und Fächer dazu ein, die Kunsthalle Mainz als außerschulischem Lern- und Erfahrungsraum kennenzulernen.
Ausgehend von der Ausstellung Freund*innenschaft erproben die Teilnehmenden in verschiedenen Lernlaboren kreative und partizipative Zugänge zur Kunst. Im Mittelpunkt steht das eigene Erleben: Wie entstehen aus Beobachtungen Fragen? Wie können Perspektiven gewechselt und Inhalte durch künstlerisches Handeln vertieft werden? Die Methoden reichen dabei über das Fach Kunst hinaus und eröffnen Anknüpfungspunkte für unterschiedlichste Unterrichtsfächer und Lernsettings.
Nach dem praktischen Ausprobieren werden die Ansätze gemeinsam reflektiert und auf die eigene pädagogische Praxis übertragen. Ziel ist es, konkrete Ideen und Werkzeuge für den Unterricht mitzunehmen und die Potentiale kultureller Bildung für schulische Lernprozesse zu entdecken.
Die Fortbildungen von Generation K – Kultur trifft Schule sind partizipativ, aktivierend und forschend ausgerichtet. Sie schaffen Raum für Experiment, Austausch und gemeinsame Entwicklung.
Die Lernlabore werden von erfahrenen Künstlerinnen und Fortbildnerinnen geleitet, die seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und künstlerischer Forschung arbeiten. Sie bringen Perspektiven aus Performance, Medienkunst, Fotografie, Szenografie und partizipativer Kunstpraxis mit. Mit dabei sind Sabine Felker, Nicole Heidel, Helen Jilavu, Stefanie Manhillen, Erik Schmelz und Seweryn Zelazny.
Die Gruppenausstellung Freund*innenschaft beschäftigt sich mit Beziehungen als Orten von Nähe, Fürsorge, Kreativität und Zusammenhalt, aber auch von Konflikt und Aushandlung. Die beteiligten Künstler*innen fragen danach, was Menschen miteinander verbindet und welche Rolle Freund*innenschaften in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft spielen. Die Ausstellung eröffnet damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für gesellschaftliche, soziale und persönliche Fragestellungen.
23/11
9.30 bis 15.30 Uhr
Kosten: kostenfrei
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Fächer und Schulformen sowie pädagogisches Personal
Anmeldung: weber@kunsthalle-mainz.de