Öffnungszeiten
Heute geöffnet 10–17 Uhr
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Die Kunsthalle Mainz möchte möglichst vielen Menschen einen Zugang zur zeitgenössischen Kunst ermöglichen. Die gesamte Ausstellung ist stufenlos erreichbar und wir arbeiten daran, alle Veranstaltungen so barrierefrei wie möglich zu gestalten.
Sämtliche Angebote richten sich auch an Menschen mit Beeinträchtigung. Wenn Sie Unterstützung benötigen, teilen Sie uns dies bitte mit.
Mehr Infos zu Barrierefrei in die Kunsthalle finden sie hier.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
FILMZ x Kunsthalle Mainz präsentieren Experimentalfilme zu Freund*innenschaft:
Mi 04/11
17 Uhr
Vor dem Filmabend kann die aktuelle Ausstellung Freund*innenschaft bis 17 Uhr besucht werden. Die Vorführung ist im Ausstellungseintritt enthalten. Die Teilnahme am Filmabend ohne Ausstellungsbesuch ist kostenfrei.
Was kann Film sichtbar machen, wenn er sich bewusst von gewohnten Erzählformen löst?
Als experimentell kann jeder Film bezeichnet werden, der sich stilistisch oder narrativ abseits bestehender Normen bewegt und somit die Möglichkeiten des Mediums Film neu denkt – das ist erstmal eine herrlich unspezifische Beschreibung. Experimentalfilm sollte man vielleicht aber auch gar nicht mit Worten beschreiben, man muss ihn erleben. Umso passender, dass FILMZ in Kooperation mit der Kunsthalle Mainz ein Screening der besonderen Art veranstaltet: 12 ausgewählte Werke werden mit anschließender Möglichkeit des Q&A vorgestellt.
Im Kontext der Ausstellung Freund*innenschaft eröffnen die zwölf gezeigten Filme unterschiedliche Perspektiven auf zwischenmenschliche Beziehungen, Identität, Verbundenheit und gesellschaftliches Zusammenleben. Mit ungewöhnlichen Bildern, Erzählformen und künstlerischen Ansätzen laden sie dazu ein, neue Formen des Sehens und Erzählens kennenzulernen und Film als Experiment zu erleben.
Bitte beachten Sie, dass die Filme sensible Themen und visuell intensive Reize/Effekte beinhalten, darunter: flackernde Lichter, schnelle Bildfolgen; Darstellung von Gewalt und Sex; Thematisierung von Kindesmissbrauch, Mobbing, Borderline-Persönlichkeitsmuster, Obdachlosigkeit, Tod, Krebserkrankung und Trauer.
Programm:
HERAKLES (SAV NEZHAD), 6 MIN.
TECHNISCHE STÖRUNG (PHILIPP BAUMEISTER), 9 MIN.
EIN WALDSTÜCK (MILENA FLEMISCH), 4 MIN.
INTIMACY. PROJECTING MASCULINITY. (FYNN HAUKE, LUNA WAGNER RODRÍGUEZ, AN TIM NGO), 7 MIN.
WINDOW SHOPPER (KIM-FABIO KLEIN), 12 MIN.
植物園 – JARDIM BOTÂNICO (YUKI KODAIRA), 3 MIN.
ROUGH & SMOOTH (TILL GOMBERT), 15 MIN.
GHOSTS (ALISA BERGER), 6 MIN.
THE WINDOW (ARASH LORESTANI), 7 MIN.
FELLWECHSEL (LIOBA SCHMIDT), 16 MIN.
GHOSTING MOTHER (BERNARD MESCHEROWSKY), 16 MIN.
CAVE CONNECTION (JEANIE DASER), 1 MIN.
Weiterführende Informationen zum Programm finden Sie hier.
Dieser Workshop lädt dazu ein, Freundschaft künstlerisch zu befragen: als Gefühl, als Struktur, als Spur. Zeichnung dient als erster Zugang, Keramik als zweite, körperlichere Übersetzung. Die aktuelle Ausstellung wird aktiv einbezogen und als Inspirationspool genutzt. Nähe, Distanz, Zeit und Zeitlosigkeit von Freundschaften werden erkundet und materialisiert. Zwischen Beobachtung und freier Interpretation entstehen individuelle Arbeiten über Freundschaft, Freund*innen und Verbindungen
Kurs mit jeweils 2 Terminen:
Fr 13/11 + Fr 27/11
16–17.30 Uhr
Kosten: 50 Euro / 2 Termine inkl. Material
mit Anmeldung unter mail@kunsthalle-mainz.de
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
An mehreren Sonntagen über die Ausstellungslaufzeit hinweg ist der Eintritt in die Kunsthalle von 13–17 Uhr frei. Kommen Sie vorbei, werfen Sie einen Blick in die aktuelle Ausstellung und nehmen Sie an unserem vielseitigen kostenlosen Programm teil.
So 15/11
13–17 Uhr freier Eintritt
14–15 Uhr Tanz aus dem Raum – Rundgang für Familien
Freistunden wird ermöglicht durch die Rheinhessen Sparkasse
Wie kann eine Ausstellung zum Lehrraum werden?
Wie lassen sich Ausstellungen mit künstlerischen Methoden erkunden? Und wie können daraus Impulse für den eigenen Unterricht entstehen, unabhängig vom Fach?
Der Fortbildungstag Generation K Kultur–trifft Schule lädt Lehrkräfte aller Schulformen und Fächer dazu ein, die Kunsthalle Mainz als außerschulischem Lern- und Erfahrungsraum kennenzulernen.
Ausgehend von der Ausstellung Freund*innenschaft erproben die Teilnehmenden in verschiedenen Lernlaboren kreative und partizipative Zugänge zur Kunst. Im Mittelpunkt steht das eigene Erleben: Wie entstehen aus Beobachtungen Fragen? Wie können Perspektiven gewechselt und Inhalte durch künstlerisches Handeln vertieft werden? Die Methoden reichen dabei über das Fach Kunst hinaus und eröffnen Anknüpfungspunkte für unterschiedlichste Unterrichtsfächer und Lernsettings.
Nach dem praktischen Ausprobieren werden die Ansätze gemeinsam reflektiert und auf die eigene pädagogische Praxis übertragen. Ziel ist es, konkrete Ideen und Werkzeuge für den Unterricht mitzunehmen und die Potentiale kultureller Bildung für schulische Lernprozesse zu entdecken.
Die Fortbildungen von Generation K – Kultur trifft Schule sind partizipativ, aktivierend und forschend ausgerichtet. Sie schaffen Raum für Experiment, Austausch und gemeinsame Entwicklung.
Die Lernlabore werden von erfahrenen Künstlerinnen und Fortbildnerinnen geleitet, die seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und künstlerischer Forschung arbeiten. Sie bringen Perspektiven aus Performance, Medienkunst, Fotografie, Szenografie und partizipativer Kunstpraxis mit. Mit dabei sind Sabine Felker, Nicole Heidel, Helen Jilavu, Stefanie Manhillen, Erik Schmelz und Seweryn Zelazny.
Die Gruppenausstellung Freund*innenschaft beschäftigt sich mit Beziehungen als Orten von Nähe, Fürsorge, Kreativität und Zusammenhalt, aber auch von Konflikt und Aushandlung. Die beteiligten Künstler*innen fragen danach, was Menschen miteinander verbindet und welche Rolle Freund*innenschaften in einer zunehmend individualisierten Gesellschaft spielen. Die Ausstellung eröffnet damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für gesellschaftliche, soziale und persönliche Fragestellungen.
Mit freundlicher Unterstützung vom Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, der Servicestelle Kulturelle Bildung Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur Rheinland-Pfalz.
Mo 23/11
9.30-15.30 Uhr
Kosten: kostenfrei
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Fächer und Schulformen sowie pädagogisches Personal
PL-Nummer: 26ST024803
Anmeldung: weber@kunsthalle-mainz.de
mit Ole Liebl (Autor/Podcaster*in), Tobias Boll (SFB Humandifferenzierung, JGU) und Sarah Horn (Filmwissenschaft, JGU)
Mi 25/11
18 Uhr
Ab 17 Uhr besteht die Möglichkeit die aktuelle Ausstellung Freund*innenschaft zu besuchen.
Kosten: im Eintritt enthalten
Im Rahmen der Ausstellung Freund*innenschaft ist das JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar zu Gast in der Kunsthalle Mainz. Unter der künstlerischen Leitung von Francesco Cagnasso präsentiert das Ensemble ein Konzert mit Werken von Mauricio Kagel, Frederic Rzewski, John Cage, Howard Jones, Michal Nyma, Howard Skempton und Erik Satie.
Das JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar ist ein Landeskaderensemble des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz und widmet sich der Aufführung zeitgenössischer Musik sowie der Förderung junger Musiker*innen.
So 29/11
15 Uhr
Kosten: im Eintritt enthalten
Die Veranstaltung wird gefördert durch die GlücksSpirale, das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur Rheinland-Pfalz sowie das JugendEnsembleNeueMusik Rheinland-Pfalz/Saar.
mit Dr. Hauke Dorsch (Archiv für die Musik Afrikas, JGU)
Mi 09/12
18 Uhr
Ab 17 Uhr besteht die Möglichkeit die aktuelle Ausstellung Freund*innenschaft zu besuchen.
Kosten: im Eintritt enthalten
Was macht Freund*innenschaft aus? Wie entstehen Vertrauen, Verbundenheit und Gemeinschaft? Und wie lassen sich solche Erfahrungen in der Kunst entdecken?
Mit dem Silent Lab bietet die Kunsthalle Mainz die Möglichkeit, die Ausstellung Freund*innenschaft auf besondere Weise zu erkunden. Durch angeleitete Beobachtungs-, Wahrnehmungs- und Reflexionsübungen nähern sich die Teilnehmenden den ausgestellten Arbeiten Schritt für Schritt und entwickeln eigene Perspektiven auf Themen wie Gemeinschaft, Fürsorge, Zusammenhalt und Verbundenheit und Konflikt.
Das Silent Lab ist ein Vermittlungsformat, das Kunst über genaues Hinschauen, Zuhören und gemeinsames Nachdenken erfahrbar macht. Statt Fakten und Erklärungen in den Mittelpunkt zu stellen, lädt es dazu ein, eigene Wahrnehmungen zu entdecken, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
In der Ausstellung Freund*innenschaft eröffnet das Format neue Zugänge zu den vielfältigen Beziehungen, die Menschen miteinander eingehen, und regt dazu an, über die Bedeutung von Freund*innenschaft im eigenen Leben nachzudenken.
Das Angebot eignet sich für Schulklassen, Familien, Studierendengruppen, Vereine, Teams und andere Gruppen, die die Ausstellung gemeinsam erleben möchten.
Preis: 75 € pro Gruppe
Dauer: 30 bis 60 Minuten
Gruppengröße: 15 bis 30 Personen
Ein interaktives Vermittlungsangebot, das Kunst, Wahrnehmung und soziale Erfahrungen auf besondere Weise miteinander verbindet.
Über das Projekt Silent Lab: Freund*innenschaft
Das Silent Lab wurde im Juni 2026 von Schüler*innen der IGS Auguste Cornelius Mainz unter Begleitung von Stefan Wandel und Tom Woschitz entwickelt, produziert und eingesprochen.
Es entstand in Kooperation mit Starkmacher e. V. und wird durch die Förderung der KMW Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG ermöglicht.
Die Reihe Fade into You zeigt Einkanal-Videowerke, die Ausstellungen begleiten und deren Themen vertiefen. Dabei werden sowohl etablierte als auch neue Positionen der Videokunst präsentiert. Die Reihe, deren Titel sich aus dem filmischen Begriff ableitet, läuft seit 2012. Regelmäßig werden externe Kurator*innen, Expert*innen und Künstler*innen eingeladen, die Videoscreenings zu kuratieren und über ihre Auswahl zu sprechen.
Mehr Informationen zu der Fade Into You Screeningreihe:
In Kooperation mit der Fachschaft Filmwissenschaft der JGU Mainz wird ein Programm alter und neuer Kurzfilme gezeigt, die einen künstlerisch experimentellen Ansatz verfolgen und zu Diskussionen einladen.
Wir danken dem AStA der JGU Mainz für die freundliche Unterstützung.