Öffnungszeiten
Heute geöffnet 10–17 Uhr
Heute geöffnet 10–17 Uhr
Außerschulische Lernorte eröffnen neue Möglichkeiten, Unterrichtsinhalte erfahrbar, forschend und kreativ zu erkunden. Im Rahmen des Landesprogramms Generation K – Kultur trifft Schule begegnen sich Kunst und Pädagogik als Impulsgeber für zeitgemäße Lernformate und kreative Methoden.
Der Fortbildungstag in der Kunsthalle Mainz eröffnet Lehrkräften aller Schulformen die Möglichkeit, die Kunsthalle Mainz als Lernort zu erkunden. In der Ausstellung Britta Marakatt-Labba – Stitched Tracks wird erprobt, wie Kunst neue Zugänge zu Themen und Inhalten eröffnen kann. Die visuelle Erzählung auf Stoff bildet Britta Marakatt-Labbas Methode, Fragen zu stellen und Antworten auf existenzielle Gedanken zu finden. In faszinierend präziser, wie kleinteiliger Manier entstehen fragile Welten. Die akkurate Platzierung der Szenen, das Wechselspiel zwischen Hintergrund und Motiv, die Spannung zwischen Leere und Bildgeschehen machen Britta Marakatt-Labbas Werk einzigartig. Sie belegen ein phänomenales Gespür für Bildräume, für Handlungen und für die Stille. Tausende von Stichen formen sich zu Landschaften und Erzählungen über eine verletzliche Welt und deren Bewohnende.
Außerschulische Lernorte schaffen Lernsituationen, in denen Schülerinnen und Schüler Inhalte unmittelbar erfahren, entdecken und eigenständig erkunden können. Sie ermöglichen es, Themen in einem neuen Umfeld zu betrachten, Perspektiven zu wechseln und eigene Beobachtungen zu entwickeln. Im Verlauf des Tages finden vier Workshopformate statt – jeweils zwei am Vormittag und zwei am Nachmittag. Die Workshops sind praxisorientiert angelegt und verstehen sich zugleich als partizipative Lernlabore, in denen künstlerische Methoden ausprobiert, erforscht und gemeinsam reflektiert werden.
Aus verschiedenen künstlerischen Herangehensweisen – etwa Mixed Media, Fotografie, Tanz und weiteren kreativen Zugängen – wird gezeigt, wie sich Ausstellungen über klassische Führungen hinaus für Unterrichtssituationen nutzen lassen. Lehrkräfte erproben Methoden, mit denen sich Inhalte aus unterschiedlichen Unterrichtszusammenhängen erschließen und mit eigenen Ideen verbinden lassen. Der Fortbildungstag eröffnet Raum zum Experimentieren, Beobachten und Mitdenken – und zeigt, wie kulturelle Orte als lebendige Lernräume in Unterrichtsprozesse einbezogen werden können.
Ziele der Fortbildung
· Außerschulische Lernorte als kreative Lernräume im Unterricht nutzen
· Künstlerische Methoden für unterschiedliche Unterrichtsfächer erproben
· Neue Impulse für forschende und partizipative Lernformate gewinnen
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Fächer, Schulleitungen und pädagogisches Personal.
Termin: 01. Juni 2026
1. Block: 10-13 Uhr mit Stefanie Manhillen und Helen Jilavu
2. Block: 14-17 Uhr mit Marco Jodes und Eric Schmelz
Veranstaltungsort: Kunsthalle Mainz, Am Zollhafen 3-5, 55118 Mainz
Hinweis: Es kann ein Workshop oder zwei Workshops (jeweils einer am Vormittag und einer am Nachmittag) gebucht werden.
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.
Workshopbeschreibungen: Genaue Workshopbeschreibungen folgen nach der Anmeldung.
Anmeldung: Melden Sie sich jetzt an!
E-Mail: mail@lisaweber.net
Generation K
Generation K ist ein Fortbildungsangebot für Kulturelle Bildung in Rheinland-Pfalz, das künstlerische Perspektiven und Denkweisen gezielt in schulische Lernprozesse integriert. Ein multiprofessionelles Team aus Kunst, Performance, Tanz, Medien und Schulentwicklung entwickelt kreative, forschende und partizipative Formate für Schulen. Ziel ist es, Bildungsprozesse zu stärken, die Teilhabe ermöglichen und eine lebendige Lernkultur fördern.
Referent*innen für den Workshoptag
Stefanie Manhillen ist Mixed-Media-Künstlerin, Fortbildnerin für kreative Unterrichtspraxis und Workshopleiterin an Schulen und Museen. In ihrem Workshop stellt sie unterschiedliche künstlerische Techniken und Materialien vor. Ihr Ziel ist es, die Workshopteilnehmer*innen dabei zu unterstützen, eine eigene künstlerische Haltung zu entwickeln.
Helen Jilavu ist bildende Künstlerin, Fotografin und LTTA Artist. Seit 2015 arbeitet sie in der kulturellen Bildung als Workshopleiterin und gibt Fortbildungen für verschiedene Institutionen, u. a. an der Kunsthochschule Mainz, an Grund- und weiterführenden Schulen in Rheinland-Pfalz sowie in der Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung. Sie ist Mitbegründerin von Kartenraum, einem Künstler*innenkollektiv.
Marco Jodes arbeitet seit 2002 als Darsteller und seit 2006 als Vermittler in unterschiedlichen Einrichtungen, u. a. an Hochschulen in Mainz und Koblenz sowie an vielen Grund- und weiterführenden Schulen, Jugendzentren und Theatern bundesweit. Als Tänzer, Tanztherapeut und LTTA® Mentor Artist eröffnet er Lehrkräften und Menschen aus dem Bildungs- und Kulturbereich Erfahrungsräume, in denen sie sich tänzerisch-theatral bewegen und szenische Ideen erforschen können. Seit Sommer 2025 ist er zudem als Fachtherapeut am Landeskrankenhaus tätig und engagiert sich besonders in der Weiterbildung von Lehrkräften im Bereich psychische Gesundheit.
Erik Schmelz ist bildender Künstler, Coach (EASC) und LTTA-Artist® und arbeitet seit über 15 Jahren an der Schnittstelle von Kunst, Bildung und sozialer Innovation. In seiner Arbeit verbindet er künstlerische Forschung, soziale Prototypen und strukturierte Prozessbegleitung. So entstehen Lern- und Entwicklungsräume mit lebendigen Formaten, in denen Menschen kreatives Arbeiten als gemeinsame und individuelle Ressource entdecken können.
Mit freundlicher Unterstützung von Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz und der Servicestelle Kulturelle Bildung Rheinland-Pfalz