Wir leben auf einem Stern
09/02/21—09/19/21

Dilan Alt
Nomka Enkhee
Florian Glaubitz
Kara Hondong
Naehoon Huh
Julia Carolin Kothe
Theresa Lawrenz
Eunu Lee
Swan Lee
Jule Martin
Philipp Neßler
Như Ý Linda Nguyễn
/POKY (Julia Gerke / Alina Röbke)
Elisabeth Schröder
Danijel Sijakovic
Rahel Sorg
Helena Walter
Marcin Wierzchowski
Natalie Wilke
Eleni Wittbrodt

Knapp 16 Monate liegen zwischen der digitalen Eröffnung im Mai 2020 und der Eröffnung mit den beteiligten Künstler*innen, Freund*innen und Familien in der Kunsthalle Mainz im September 2021. Nun freuen wir uns umso mehr, dass in der Ausstellung Wir leben auf einem Stern mit insgesamt 20 künstlerischen Positionen, aktuellen und ehemaligen Studierenden der Kunsthochschule Mainz, der intensive Austausch zwischen der Kunsthochschule Mainz und der Kunsthalle Mainz einen vielstimmigen Ausdruck findet.

Bereits im Außenraum der Kunsthalle Mainz lassen sich erste Arbeiten finden. Wie ein loser Gedanke ziehen sich die vergangenen Monate, die vor allem dadurch geprägt waren, auf Abstand zu gehen, durch die Ausstellung. Distanz, die sich in neuen Kollaborationen, in der Verhandlung gleicher Themen oder einer ähnlichen ästhetischen Formensprache schließlich auflöst. Multimedial beschäftigen sich die eingeladenen Künstler*innen mit unserer Gegenwart, mit Veränderungen, Zerfall und Wiederaufbau. Welche Parameter sind konstitutiv für einen Raum, in dem wir uns nicht nur bewegen, sondern auch begegnen können?

Wir leben auf einem Stern ist eine Einladung, den Kosmos Kunsthochschule zu entern und am Ende vielleicht festzustellen, dass in der Kunst nicht nur gegenwärtige Diskurse aufgegriffen und verhandelt werden, sondern Kunst auch einen Raum bietet für Utopien. Solche schaffte einst die norwegische Künstlerin Hannah Ryggen, deren Arbeit der Titel der Ausstellung entlehnt wurde. Denn ihre zeitaktuellen Darstellungen wurden immer auch von einem Ausblick begleitet.

Alle Besucher*innen sind herzlich eingeladen, bis zum 16. September ihre*n persönliche*n Favorit*in der Ausstellung zu benennen. Dank der Prof. Dr. Gustav Blanke und Hilde Blanke-Stiftung können am 16. September um 19 Uhr zwei Jurypreise und ein Publikumspreis verliehen werden.

Die Ausstellung wird unterstützt durch die Kunsthochschule Mainz, die Freunde der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und den AStA der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Anlässlich der Ausstellung entsteht ein Katalog.

Kuratiert durch Lina Louisa Krämer.