Mission Statement

Die Kunst­hal­le Mainz ist ein Ausstellungshaus für internationale zeitgenössische Kunst.

Die Kunsthalle Mainz zeigt zeitgenössische künstlerische Positionen, die aktuelle Themen in Kunst, Politik und Gesellschaft darstellen und vermitteln. Durch ein Programm herausragender Ausstellungen macht sie sich zur Aufgabe, an Kunst und ihre Themen heranzuführen und Mainz als festen Standort für internationale Kunst und aktuellen Diskurs zu etablieren.

Die Kunsthalle Mainz ist Impulsgeber und Anreger. Sie versteht sich als Ort der lebendigen Auseinandersetzung, des Experiments und der dialogischen Diskussion. In Rundgängen, Workshops und Vorträgen vermittelt sie die Re­le­vanz von Kunst, ihr sinn­li­ches Po­ten­ti­al so­wie ihr Wir­ken auf Wahr­neh­mung und Ge­sell­schaft.

 

Organisation

Träger der Kunsthalle Mainz ist die Stiftung Kunsthalle Mainz. Sie wurde von der Stadtwerke Mainz AG ins Leben gerufen und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke insbesondere die Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Die Umsetzung dieses Vorhabens erfolgt in der Kunsthalle Mainz. Verantwortlich für die inhaltliche Konzeption und das Ausstellungsprogramm zeichnet die künstlerische Leitung. Dem Vorstand der Stiftung gehören je ein Mitglied des Vorstands der Stadtwerke Mainz AG und ein Vertreter der Stadt Mainz sowie des Landes Rheinland-Pfalz an.

Die Zusammensetzung ist gleichsam als Schulterschluss der drei Partner zu sehen, mit dem Ziel der Kunst in einem gesamtstädtischen Prozess eine zentrale Rolle zu ermöglichen.

 

Team

Stefanie Böttcher
Künstlerische Leitung

Fabienne Rosenbach
Assistenz der künstlerischen Leitung, Sekretariat, Ausstellungsorganisation
rosenbach@kunsthalle-mainz.de

Angelika Klessinger
Kunstvermittlung
klessinger@kunsthalle-mainz.de

Gabriela Denk
Kuratorische Assistenz
denk@kunsthalle-mainz.de

 

Stiftung

Stiftung Kunsthalle Mainz
c/o Stadtwerke Mainz AG
Rheinallee 41 
55118 Mainz

 

Mit der Übergabe der Stiftungsurkunde am 12. Februar 2007 erhielt die Stiftung Kunsthalle Mainz ihre offizielle Anerkennung als öffentliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Mainz. Ins Leben gerufen wurde sie von der Stadtwerke Mainz AG, die zugleich Stifter ist. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke mit dem Hauptstiftungsziel der Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst. Die Stiftung ist Träger der Kunsthalle Mainz, in deren Räumlichkeiten dieses Vorhaben umgesetzt wird.

Die Organe der Stiftung sind der Vorstand sowie das Kuratorium. Dem Vorstand obliegen die Leitung der Stiftung und die Führung der laufenden Geschäfte. Das Kuratorium, bestehend aus Mitgliedern des öffentlichen Lebens, übernimmt eine Aufsichtsfunktion.

Stiftungsvorstand

Hanns-Detlev Höhne (Vorsitzender) 
Vorstand der Stadtwerke Mainz AG

Marianne Grosse 
Kulturdezernentin der Stadt Mainz

Walter Schumacher 
Kultur-Staatssekretär des Landes Rheinland-Pfalz

Kuratorium

Das Kuratorium, bestehend aus Mitgliedern des öffentlichen Lebens, übernimmt eine Aufsichtsfunktion. Darüber hinaus soll es der Kunsthalle in finanzieller und ideeller Hinsicht unterstützend zur Seite stehen.

Kuratoriumsmitglieder

Rainer Brenner
Südwestrundfunk

Michael Ebling 
Oberbürgermeister der Stadt Mainz

Sylvia Richter-Kundel 
Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz e.V.

Christine Rother
Vorsitzende des Landesverbandes der Galerien in Hessen und Rheinland-Pfalz

Dr. Andrea Stockhammer 
Direktorin Landesmuseum Mainz

 

Architektur

Im Zu­ge der Neu­ge­stal­tung des Main­zer Zoll­ha­fens und des­sen Um­nut­zung in ein Quar­tier für Kul­tur, Woh­nen und Ar­bei­ten, steht für den In­itia­tor und Bau­herrn, die Stadt­wer­ke Mainz AG, von An­be­ginn fest, dass der zeit­ge­nös­si­schen Kunst ei­ne entscheidende Rol­le zukommen soll. Die Idee wird ge­bo­ren, im ehe­ma­li­gen Kes­sel­haus, das einst den Zoll­ha­fen mit En­er­gie ver­sorg­te, die Kunst­hal­le Mainz zu er­rich­ten. Mit der Er­öff­nung der Kunst­hal­le er­füllt sich zu­gleich ein seit den 1980er Jah­ren be­ste­hen­der Wunsch nach ei­ner kul­tu­rel­len Ein­rich­tung in Rhein­land-Pfalz mit Schwer­punkt auf der Prä­sen­ta­ti­on und Ver­mitt­lung zeit­ge­nös­si­scher Kunst­.

Den 2007 abgeschlossenen Um­bau des eingeschossigen backsteinernen Kes­sel­hau­ses leitet das Ber­li­ner Ar­chi­tek­tur­bü­ro von Gün­ter Zamp Kelp. Nahezu fensterlose White Cubes, die von einer flachen Lichtdecke beleuchtet werden, bilden im Inneren eine zeitgemäße Präsentationsfläche, die mit dem denkmalgeschützten gründerzeitlichen Außenbau kontrastiert. Die ehemalige schmale Baulücke zwischen Lokschuppen und Kesselhaus schließt ein 21 Me­ter ho­her und um sie­ben Grad ge­neig­ter Turm. Sein 7 m ho­hes Erd­ge­schoss bil­det die zentrale Erschließung der Kunst­hal­le Mainz. Von hier ge­lan­gen die Be­su­cher in die Ausstellungsräume von Altbau und Turm und in das Café der Kunst­hal­le, für des­sen Nut­zung der ehe­ma­li­ge Lok­schup­pen um­ge­baut wur­de. Seit 2012 beherbergt der Turm in seinem ersten Obergeschoss eine Blackbox als Kinoraum.

Mit ins­ge­samt 840 qm Aus­stel­lungs­flä­che, un­ter­glie­dert in drei an­ein­an­der an­schlie­ßen­de, groß­flä­chi­ge Räu­me im historischen Teil und den drei über­ein­an­der lie­gen­den ka­bi­nettähn­li­chen Räu­men im Turm (Neu­bau), bie­tet die Kunst­hal­le Mainz an­ge­mes­se­ne Räum­lich­kei­ten und bes­te Vor­aus­set­zun­gen für die Prä­sen­ta­ti­on von Kunst.